Archiv der Kategorie 'News'

Nazis kündigen weiteren Heimattag im Eichsfeld an

Torsten Heise kündigt auf seinem Online Versand „WB Versand“ für den 5. Mai 2012 einen weiteren Heimattag an.

Scheinbar ist der desaströse Heimattag 2011 schon vergessen, damals kamen lediglich etwa 100 Rechtsextremisten um der schlechten Musik zu lauschen. Wie im letzten Jahr soll auch in diesem Jahr wieder die Lunikoff Verschwörung auftreten.

Wir werden wieder alles daran setzen diese Veranstaltung zu stören oder zu verhindern und bitten schon jetzt um Unterstützung. Merkt euch den 5. Mai schon mal vor.

Wenn es mehr Infos gibt, erfahrt ihr sie natürlich hier.

Leinefelde: Zusammenfassung zu den Ereignissen am 3. September

Gegendemonstration mit bis zu 300 Teilnehmern, Statt angekündigte 1500 NeoNazis nur rund 150, Personalienfeststellung auf dem Rückweg zum Bahnhof, mehr als ein Zeichen setzen war an diesem Tag nicht drin. (mehr…)

News Update: Leinefelde 3. September

Während die Stadt rum heult und angibt sie hätte alles mögliche versucht das Nazi-Fest zu verbieten, läuft die Mobilisierung gegen das Fest auf Hochtouren. Viele Gruppen und Einzelpersonen haben sich solidarisch erklärt. Und auch die Nazis warnen vor einer Antifa-Demo.

Der Stadtplan wurde nun auch endlich fertig gestellt und sieht so aus:
Stadtplan

Der EA lautet: 0174 35 41 639

Gmeinsame Anreise am Samstag:

Göttingen / Bahnhofsvorplatz / 12:50 Uhr (Abfahrt 13:08, Gleis 8D, in Leinefelde 13:41)

Vorschläge zur Anreise mit der Bahn aus weiteren Städten:

Erfurt / Abfahrt 12:09 Uhr (Gleis 4, in Leinefelde 13:39)
Hannover Hbf / Abfahrt 11:36 Uhr (Gleis 3, in Leinefelde 13:41, Umsteigen in Göttingen 12:49, s.o.)
Kassel Wilhelmshöhe / Abfahrt 12:04 Uhr (Gleis 1, in Leinefelde 13:02 Uhr)
Jena Paradies/Abfahrt 10:10 Uhr (Gleis 2, in Leinefelde 13:39 Uhr)
Jena West / Abfahrt 10:36 Uhr ( Gleis 1, in Leinefelde 12:18 Uhr)

Ab in die Provinz – Rechtsrock die Sicherung raushauen!

Ab in die Provinz – Rechtsrock die Sicherung raushauen!

Unterstützung nun auch aus Südniedersachsen. Die ASJ Göttingen mobilisiert mit einem eigenen Aufruf am 3. September nach Leinefelde.

Ab in die Provinz – Rechtsrock die Sicherung raushauen!

Seit Jahren versuchen NPD-FunktionärInnen in Thüringen mit Hilfe von Rechtsrockkonzerten die leeren Parteikassen aufzufüllen. Der “Heimattag” am 03.09. in Leinefelde bildet hiervon keine Ausnahme. Mit bekannten Bands der Rechtsrockszene, wie der “Lunikoff-Verschwörung”, mit dem ehemaligen Landser-Sänger Michael Regener oder der Band “Oidoxie” wird probiert mehrere Tausend Nazis in das Eichsfeld zu holen. Wer sich nicht so für die Musik interessiert, kann sich mit mehreren Reden in seinem rassistischen, antisemitischen oder sexistischen Weltbild von mehreren NPD-Rednern bestätigen lassen. Angekündigt sind dafür das ehemalige FAP-Mitglied Eckhart Bräuniger, seit Jahren aktives Mitglied der Berliner NPD und Redner auf vielen faschistischen Demonstrationen, Udo Voigt, aktueller NPD-Bundesvorsitzender, und Frank Schwerdt, Stellvertreter Voigts und NPD-Vorsitzender in Thüringen. Auch eine Kinderbetreuung wird es auf der, als Familienfest getarnten, Propagandaveranstaltung der NPD geben, so dass die Eltern sich in Ruhe die völkischen Hetzreden oder die Nazimusik anhören können. Außerdem kommen die Kinder so schon früh mit dem nationalsozialistischen Idealen ihrer Eltern und der NPD in Kontakt.

weiterlesen auf asjgoe.blogsport.de

Neue Infos für den 3. September

Am Dienstag, den 16. August gab es laut Thüringer Allgemeine ein Treffen der Verantwortlichen der Aktion „Kein Sportplatz für Nazis“. Bei diesem Treffen wurde laut TA deutlich gemacht, dass die NPD-Veranstaltung mit großer Gegenwehr zu rechnen hat. Diese soll in Form einer Demonstration und einem Kulturprogramm ganz in der Nähe der Nazi-Veranstaltung friedlich zum Ausdruck gebracht werden.

Mittlerweile soll nun auch klar sein, an welchem Ort sich die NeoNazis treffen dürfen. Es ist ein alter Sportplatz mitten in Leinefelde. Um schon mal einen groben Überblick zu verschaffen, haben wir einen ersten Stadtplan angefertigt. Diesen könnt ihr auf dieser Seite anschauen.

Sobald es mehr Infos gibt, erfahrt ihr dies natürlich an dieser Stelle.

Vorläufiger Stadtplan (Anklicken zum Vergrößern):

Stadtplan Leinefelde

Eichsfelder Heimattag der NPD in Leinefelde verhindern

Wie man schon aus einzelnen Medien entnehmen konnte, will die NPD-Eichsfeld am 3. September einen Heimattag in Leinefelde durchführen. Eingeladen wird am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen, zu Redebeiträgen einschlägig bekannter NeoNazis sowie zu Attraktionen für die Kinder. Am Abend soll dann ein Konzert mit Bands der extremen Rechten wie Die Lunikoff Verschwörung (Ex-Landser), Oidoxie und anderen stattfinden.

Gleichzeitig zu diesem Heimattag findet in Dortmund auch der Antikriegstag statt, welcher von NeoNazis aus Dortmund alljährlich organisiert wird. Die Dortmunder Nasen sind nicht gerade begeistert über das Event im Eichsfeld, werden doch so Kameraden davon abgehalten zur Demonstration nach Dortmund zu fahren. Die Eichsfelder Nasen haben sich so also nicht gerade beliebt gemacht. Sie halten dennoch an dem Tag fest und um die Wogen zu glätten, erhalten alle Kameraden, welche erst nach Dortmund fahren und später nachweisen können, dass sie auch wirklich da waren, Ermäßigungen beim Heimattag in Leinefelde. Von einem Assi-Proll-Fest ist mittlerweile die Rede und so wird das Motto der Nazis wohl in etwa lauten „Erst demonstrieren und dann Saufen“ oder „Scheiß auf Demo, wir gehen lieber gleich saufen.“

Derzeit ist noch nicht bekannt, wo dieses Nazifest genau stattfinden wird. Es wird aber wohl auf einem Sportplatz in der Nähe oder auf dem Zentralen Platz in Leinefelde über die Bühne gehen. Von Seiten der Behörden wird derzeit über dieses Thema geschwiegen, soll es doch kein Aufsehen erregen, schließlich kommt ja auch der Papst in wenigen Wochen zu Besuch. Negative Presse soll also vermieden werden.

Unbeeindruckt davon, wird aber auch gegen das Nazifest mobilisiert. Es hat sich unter anderem ein überparteiliches Bündnis gegründet, welches zu einer Demo und zu einem anschließenden Fest in den Lunapark einlädt. Wir glauben allerdings nicht, dass dieses Mittel das Nazifest verhindern wird.

Daher rufen wir alle AntifaschistInnen und BürgerInnen des Eichsfelds und anderswo dazu auf, sich dem rechten Mob in den Weg zu stellen. Nur ziviler Ungehorsam wie in Dresden, Jena oder Gera kann den NeoNazis den Tag vermiesen.

Kommt am 3.September nach Leinefelde und lasst uns gemeinsam den Heimattag der NPD verhindern.

Achtet auf weitere Ankündigungen! Weitere Infos auch auf eichsfeldgegennazis.blogsport.de

Antifa Eichsfeld, 2011

Erfurt: Polizeibesuch nach „Zahltag“-Veranstaltung

null Am 12. April fand im Café April eine Veranstaltung der Kampagne Hände hoch-Haus her mit der Initiative Zahltag statt.

Nach der Veranstaltung wurde spontan Musik aufgelegt, Essen serviert und Lichtbildkunst an die Wände geworfen. Gegen 02:00 Uhr entschied die Bereitschaftspolizei, daß so viel Spontaneität in Erfurt nicht möglich ist. Ca. 20 BeamtInnen stürmten das „April“, nahmen die Personalien aller Anwesenden auf und durchsuchten die Räume. Weiter forderten sie die Anwesenden zum Gehen auf — womit die Veranstaltung zu Ende war. (mehr…)

Schändung des jüdischen Friedhofs in Heiligenstadt

In der letzten Woche wurde der jüdische Friedhof in Heiligenstadt geschändet. Dabei wurden 12 Grabsteine beschädigt, einige sogar umgestoßen. Anwohner_Innen fiel während der Tatzeit nichts auf, doch wurde die Schändung der „Gedenkstätte Jüdischer Friedhof“ schon im Laufe des Ostermontags bemerkt und bei der Stadtverwaltung gemeldet. Die Reaktion darauf erfolgte jedoch erst Mittwoch, den 7.4.2010, obwohl der Bürgermeister Bernd Beck (CDU) betonte, dass die Stadtverwaltung sofort nach Bekanntwerden der Tat Anzeige bei der Polizei erstattet habe. Der Polizeisprecher Thomas Soszynski behauptet hingegen, erst am Dienstag, den 6.4.2010 von der Tat erfahren zu haben. Weiterhin bleibt die Frage über die Gelder für die Restauration der beschädigten Grabsteine offen, denn der Bürgermeister äußerte sich nicht konkret, inwiefern sich die Stadt für die Restauration der Gedenkstätte einsetzt. (mehr…)